KRIOS und TALOS

Bauherr: Universität zu Köln
Bruttogeschossfläche: 3.400 m²
Gesamtbaukosten (brutto): 9,26 Mio. €

Anrechenbare Kosten der Technischen Ausrüstung (brutto) gem. HOAI § 53 ALG 1-5 und 7-8:

1,78 Mio. €
Bauherr: Universität zu Köln
Bruttogeschossfläche: 3.400 m²
Gesamtbaukosten (brutto): 9,26 Mio. €

Anrechenbare Kosten der Technischen Ausrüstung (brutto) gem. HOAI § 53 ALG 1-5 und 7-8:

1,78 Mio. €

Elektronenmikroskope „KRIOS und TALOS“ im Biozentrum der Universität zu Köln

Im Bestandsgebäude des Biozentrums werden im Untergeschoss zwei Elektronenmikroskope aufgestellt.

Dazu müssen die vorgesehene Räume umgebaut und neu strukturiert werden, da es in den Aufstellräumen keine wasserführenden Leitungen geben darf. Transportleitungen der gesamten Technik der darüberliegenden vier Laborgeschosse werden im laufenden Labor-  und Lehrbetriebs verlegt.

Zur Reduzierung der Ausfallzeiten/Betriebsreduzierung werden die Leitungen parallel zu den Bestandsleitungen im Flur verlegt und innerhalb kürzester Zeit umgeschlossen, sodass sensible Versuche und Testreihen in den darüberliegenden Laboren keinen Schaden nehmen bzw. beeinträchtigt werden.<

Das zentrale Lüftungsgerät mit Kälteerzeugung wird außen aufgestellt und mit weiteren zusätzlichen Elektrotechnik-räumen ergänzt. Das Zentralgerät mit Wärmerückgewinnung und Kälteerzeugung für das Präzisionsklimagerät,  ist außen in der Böschung innerhalb einer Sicht- und Schallschutz-Einhausung aufgestellt.

Das RLT Gerät versorgt über eine die zu klimatisierenden Räume und das im Innenbereich des 1. UG aufgestellte Präzisionsklimagerät. Auf Grund der Böschungsneigung muss das Zentralgerät dem Böschungsverlauf angepasst werden. Sowohl für die Technikzentrale, in der zwei Kältemaschinen mit dem Kältemittel R407C verortet sind, als auch im Mikroskopraum, in dem mit SF6 gearbeitet wird, sind separate Abluftnetze vorgesehen.

Die TGA muss genauesten auf den hochempfindliche Mikroskope angepasst werden. Temperaturdifferenzen von ±0,5 K und Luftgeschwindigkeiten von <83 mm/s müssen bei einer dauerhaften Wärmeabgabe der Mikroskope von 5 kW realisiert werden. Dabei ist die Versorgung und die Konstanz der Randparameter 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag zu gewährleisten.

Einbauten und Medienleitungen sind auf ihre schwingungstechnische Entkoppelung überprüft und abgeschirmt worden.